Im Banken und Kreditbereich fallen sehr oft die Begriffe Agio und Disagio. Beides hat eng miteinander zu tun. Disagio ist das Gegenteil von Agio. Der Aufschlag bei Wertpapieren wird als Agio bezeichnet. Kauft ein kunde einen Fonds, dann wird auch hier der Ausgabeaufschlag als Agio benannt. Bei Inanspruchnahme eines Darlehens wird beim Agio daher ein weitaus höherer Wert als Nennwert ausgezahlt, gleichzeitig wird aber auch ein höherer Zinssatz vereinbart. Wenig Anwendung findet dies jedoch in der Praxis, denn die steuerlichen Vorteile lohnen sich dafür nicht.
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Allgemein versteht man unter einer Dividende den Gewinn einer Aktie. Dieser Gewinn ist ein Teil, der an die Aktionäre eine Aktiengesellschaft ausgezahlt wird. In der Regel findet dies am Ende eines Jahres oder auch in manchen Fällen pro Quartal statt. Dabei wird der Gesamtgewinn einer Aktie geteilt. Einen Teil erhalten die Aktionäre. Der andere Teil fließt in das Unternehmen in Form von Rücklagen zurück. Hierbei sollen diese Rücklagen weitere Investitionen ermöglichen. Wenn ein Unternehmen einen Jahresüberschuss hat, so erhalten Aktionäre ihre festgelegten Dividenden. Die Höhe der Auszahlungen wird vom Unternehmen bei einer Hauptversammlung beschlossen. Die Entscheidung wird dabei durch einfache Mehrheit herbeigeführt. Aktionäre müssen für eine Auszahlung bei ruhenden Beständen entsprechende Aktien verbuchen. Die Höhe einer Dividende kann in Form von Prozentzahlen oder auch in festgelegten Beträgen erfolgen. Dividenden müssen von Privatpersonen durch die Abgeltungssteuer versteuert werden. Kapitalgesellschaften erhalten ihre Steuerfreiheit.
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Gerade im Banken und Versicherungsbereich werden verschiedene Möglichkeiten zum Sparen angeboten. Für den Vermögensaufbau und auch die Altersvorsorge eignet sich das Fondssparen. Hierfür eröffnet der Kunde bei der Bank ein Depotkonto. In den meisten Fällen liegt die monatliche Mindestsparrate bei 50 €. Es gibt auch Anbieter, welche bereits schon ab 25 € monatlich einen Fondssparplan anbieten. Somit haben auch Anleger mit kleinen Beträgen die Chance, in Fonds zu investieren. Jeder Kunde sollte sich vorher genau überlegen, welche Summe monatlich gespart werden kann. Für Fondssparpläne werden nur bestimmte Fonds angeboten, der Kunde kann also nicht selber bestimmen, welchen Fonds er besparen möchte. Weiterhin kommt es auch mit auf die Risikobereitschaft des Anlegers an. Mit jeder Einzahlungen erwirbt der Kunde Anteile an den gewählten Fonds. Zu den geläufigsten Fonds gehören die Renten, Aktien und gemischten Fonds.
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Die Raiffeisenbank Wasseramt Mitte ist eine Genossenschaftsbank. Der Name Raiffeisen geht auf den Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen zurück, der Einkaufsgenossenschaften für Landwirte gründete, um armen Landwirten Einkaufsmöglichkeiten für Dünger und Saatgut zu bieten. Aus dem im 19. Jahrhundert gegründeten Heddesdorfer Darlehnskassenverein gingen die späteren Raiffeisenbanken hervor. Hermann Schulze-Delitz gründete im gleichen Zeitraum auf Genossenschaftsbasis den Spar- und Konsumverein. Daraus gingen die Volksbanken hervor, die sich mit den Raiffeisenbanken in der Mitte des letzten Jahrhunderts zusammenschlossen.
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CDAX ist eine Abkürzung für „Composite Deutscher Aktienindex“. Frei übersetzt kann man den Begriff als „summierter Deutscher Aktienindex“ übersetzen. Der CDAX dient zeitgleich als Performance- sowie als Preisindex und soll dabei den eigentlichen DAX unterstützen. In diesem sind nur die 30 wichtigsten Titel des deutschen Wertpapiermarktes versammelt. Im CDAX trifft man hingegen auf alle an der Frankfurter Börse im General Standard und im Prime Standard gehandelten Wertpapiere.
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Die Deutsche Bundesbank ist die nationale Zentralbank der BRD und hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie gehört zum europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). Die Deutsche Bundesbank hat vom Grundsatz her zwei Rechtsformen. Neben einer unmittelbaren juristischen Person des Bundes ist sie auch eine mittelbare öffentliche Verwaltung. Die einzelnen Filialen der Bundesbank sind die Landeszentralbanken. Gegründet wurde die Deutsche Bundesbank am 1. August 1957 durch einen Zusammenschluss der einzelnen Zentralbanken mit der Bank deutscher Länder.
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Im Finanzwesen ist mit Depot ein Wertpapierdepot gemeint, in welchem Wertpapiere verwahrt werden können. Im Prinzip handelt es sich bei einem Depot um ein extra angelegtes Konto. Über dieses Konto können Wertpapiere gekauft, verkauft und verwaltet werden. Angeboten werden Depots von Kreditinstituten und die Bestimmungen hierzu sind zu einem im Kreditwesengesetz (KWG) sowie im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) geregelt.
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Die Deflation ist das Gegenteil der Inflation. Während bei der Inflation die verfügbare Geldmenge steigt, die Menge der verfügbaren Güter jedoch zurückgeht, tritt bei einer Deflation der gegenteilige Effekt auf.
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Bei einem Dachfonds investiert der Anleger nicht in einen, sondern in viele verschiedene Fonds. Diese werden auch als Subfonds oder Zielfonds bezeichnet. Dabei ist die Anlage sowohl in deutsche wie auch in ausländische Fonds möglich. Es gibt verschiedene Arten von Dachfonds. So können unter einem Dachfonds beispielsweise ein europäischer Aktienfonds, ein EUR-Rentenfonds sowie ein internationaler Rentenfonds zusammengefasst sein. Der Anleger kann dabei jeden Subfonds den gleichen oder auch unterschiedliche Beträge investieren. Dazu gibt es auch spezielle Dachfonds wie beispielsweise den Aktiendachfonds. Dieser investiert nicht in Aktien, sondern in verschiedene Aktienfonds. Abhängig vom jeweiligen Risikopotenzial des Anlegers kann er zwischen Aktienfonds mit unterschiedlich hohen Anteilen wählen. Da es alleine in Deutschland inzwischen mehr als 1500 Publikumsfonds auf dem Investmentmarkt gibt und diese zudem noch in Themen-, Branchen und Regionalfonds unterteilt sind, ist es für Privatanleger oftmals schwierig den richtigen Fonds zu finden.
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DAX® steht als Abkürzung für den Deutschen Aktienindex. Es handelt sich dabei um den Leitindex des deutschen Aktienmarktes. In diesem sind die 30 größten und umsatzstärksten in Deutschland enthalten. Ursprünglich war der DAX® lediglich als Ergänzung zu den bereits existierenden Indexes gedacht. Mittlerweile hat er sich jedoch zum offiziellen und wichtigsten Index der Deutschen Börse entwickelt.
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