Im Banken und Kreditbereich fallen sehr oft die Begriffe Agio und Disagio. Beides hat eng miteinander zu tun. Disagio ist das Gegenteil von Agio. Der Aufschlag bei Wertpapieren wird als Agio bezeichnet. Kauft ein kunde einen Fonds, dann wird auch hier der Ausgabeaufschlag als Agio benannt. Bei Inanspruchnahme eines Darlehens wird beim Agio daher ein weitaus höherer Wert als Nennwert ausgezahlt, gleichzeitig wird aber auch ein höherer Zinssatz vereinbart. Wenig Anwendung findet dies jedoch in der Praxis, denn die steuerlichen Vorteile lohnen sich dafür nicht.

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Eine Ausschüttung ist eine Gewinnweitergabe eines Investmentfonds an seine Anleger. Ein Fonds ist in der Regel als Gesellschaft konzipiert, die im Auftrag ihrer Anleger Geschäfte tätigt, die eine möglichst große Rendite garantieren sollen. Diese Nettogewinne darf die Fondsgesellschaft jedoch nur für begrenzte Zeit behalten und muss sie schließlich an die Anleger ausschütten. In der Regel findet eine solche Ausschüttung einmal im Jahr statt.

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Ein Aufsichtsrat ist ein Kontrollorgan, welches die Geschäfte einer bestimmten Organisation kontrolliert bzw. Geschäfte ab einer bestimmten Größenordnung absegnen muss. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Existenz des Aufsichtsrats bei einer Genossenschaft, einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) sowie einer reinen Aktiengesellschaft. Bei einer GmbH mit mehr als 500 Mitarbeitern ist die Existenz des Kontrollgremiums ebenfalls zwingend vorgeschrieben. Der genaue Aufbau des Gremiums unterliegt dabei zum einen gesetzlichen Vorschriften (zum Beispiel eine Arbeitnehmervertretung), zum anderen aber auch den jeweiligen Regelungen des Gesellschaftvertrags bzw. der Satzung der Organisation.

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Aktienfonds sind Investmentfonds (eine Gesellschaft sammelt Geld von Anlegern und investiert es für sie), die das Geld ihrer Anleger zum größten Teil in börsennotierte Wertpapiere investieren. Dabei haben sich mehrere Modelle gebildet, nach denen die Fonds Aktien kaufen. Die gängigste Variante sind die globalen Aktienfonds. Diese suchen überall auf der Erde nach lohnenswerten Investitionen für ihre Anleger und kaufen die entsprechenden Wertpapiere an.

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Die Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) stellen deutliche Bedingungen dar, unter denen ein Vertrag zustande kommt. Dabei gelten für das Verfassen der AGB Regeln, die durch das Bürgerliche Gesetzbuch geregelt sind. Bereits im Vertrag muss auf die Existenz der AGB hingewiesen werden. Es ist nicht erlaubt, die Bedingungen unverständlich oder missverständlich zu verfassen. Auch dürfen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen keine Passagen enthalten, die gesetzeswidrig sind. Enthalten die Vertragsbedingungen fehlerhafte oder irreführende Klauseln, bleibt der geschlossene Vertrag wirksam. Die fehlerhafte Klausel wird in diesen Fällen mit den jeweiligen Gesetzesvorschriften überschrieben. Die Gesetzestexte, die die AGB regeln, sind die §§ 305 ff. BGB.

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Die Aktiengesellschaft erhält ihren Titel durch die Aufsplittung des Grundkapitals in Aktien. Grundlage für die Gründung einer AG ist ein Unternehmen. Wirtschaftsunternehmen stellen oftmals diese Form der Gesellschaft dar, da auf diese Weise ein großes Kapital erzielt werden kann.

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Der Autokredit ist ein zweckgebundenes Darlehen, das zweckgebunden zur Finanzierung eines Fahrzeuges ausbezahlt wird. Neben Autohändlern bieten auch immer mehr Banken spezielle Autokredite an. In der Regel kann der Kredit neben einem Auto auch zum Kauf von Motorrädern oder Wohnmobilen genutzt werden. Was die Rückzahlung betrifft, gibt es bei einem Autokredit in den meisten Fällen mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann die Rückzahlung in gleichbleibenden monatlichen Raten erfolgen. Dabei wird zu Beginn eine feste Laufzeit vereinbart. Ist der Autokredit getilgt, dann wird der Kreditnehmer automatisch Eigentümer des finanzierten Fahrzeugs.

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Die Arbeitnehmersparzulage (ASZ) ist eine Geldleistung vom Staat, die bezahlt wird, wenn ein Arbeitnehmer Teile seines Einkommens als vermögenswirksame Leistungen in einer begünstigten Anlageform anspart. Voraussetzung für die Zulage ist, dass die Zahlungen direkt durch den Arbeitgeber vom Gehalt abgezweigt und auf das Anlagekonto überwiesen werden. Wie hoch die Arbeitnehmersparzulage (ASZ) ist und welche sonstigen Voraussetzungen dafür gelten, hängt von der Anlageform ab.

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Bei der Aktie handelt es sich um ein Wertpapier, durch das der Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft verbrieft wird. Mit dem Besitz von Aktien erwirbt der Inhaber bestimmte Mitgliedsrechten am jeweiligen Unternehmen. Die Ausgabe von Aktien erfolgt mit dem Ziel, Eigenkapital für das jeweilige Unternehmen zu beschaffen. Dabei wird die Ausgabe von Aktien auch als Emission bezeichnet. Die Teilbeträge einer Emission, also die einzelnen Aktien werden dabei Tranche genannt. In den meisten Fällen werden die Aktien in Verbindung mit einem Aufgeld ausgegeben. Das Aufgeld muss dann vom Unternehmen zu Kapitalrücklagen gebucht werden, während der eigentliche Nennwert der Aktie in das gezeichnete Kapital fließt.

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Bei der Abgeltungssteuer handelt es sich um einen pauschalen Steuersatz, der als Quellensteuer auf alle Kapitaleinkünfte zu zahlen ist. Die Abgeltungssteuer wurde zum 01. Januar 2009 eingeführt und löste die bis dahin erhobene Kapitalertragssteuer ab. Der Steuersatz für die Abgeltungssteuer beträgt 25 Prozent, wobei zusätzlich noch der Solidaritätszuschlag sowie eventuell die Kirchensteuer zu zahlen ist. Rechnet man den Solidaritätszuschlag und eine eventuelle Kirchensteuer hinzu, beträgt der gesamte Steuersatz etwa 28 Prozent.

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