Der Dow-Jones-Index ist weltweit der bekannteste Börsenindex. Als Kurzform von Dow Jones Industrial Average Index wird dieser 1895 bis heute von der Nachrichtenagentur Dow Jones ermittelt. In ihm spiegelt sich die Kursentwicklung der 30 bedeutendsten US-Unternehmen der amerikanischen Börse wider. Seinen Ursprung hat er mit der Gründung des Wall Street Journals. Vom Typ her handelt es sich dabei um einen Kursindex, der die Aktien unabhängig von der Höhe der Dividendenauszahlung betrachtet. Damals hat Charles Dow den Index zusammengestellt und damit ein Gesamtüberblick über die Entwicklung des amerikanischen Marktes geschaffen. Heutzutage zählt er zu den bekanntesten Aktienindexen überhaupt. Da gezahlte Dividenden in die Berechnung des Indexes nicht mit einfließen, betrachtet der Dow Jones-Index die langfristige Kursentwicklung der entsprechenden Aktien. Aufgrund seiner Größe beeinflusst der Index auch weltweit die Börsen und damit die Marktentwicklung.

[ weiterlesen ]

Ein Devisentermingeschäft bezeichnet generell die verbindliche Übereinkunft, eine Währung (Devisen = Währungen) gegen eine andere zu einem bestimmten Zeitpunkt (Termin) oder bei Auftreten eines bestimmten Wechselkurses zu tauschen. Beide Fälle können zudem nach dem „Wenn, dann…“-Prinzip getauscht werden: Wenn zwei Währungen zu einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Wechselkurs haben, findet der Umtausch statt. Allgemein müssen zwischen dem Devisentermingeschäft und dem eigentlichen Abschluss des Geschäfts wenigstens zwei Werktage liegen. Ziel der Devisentermingeschäfte ist es, sich gegen Schwankungen der Wechselkurse im Außenhandel abzusichern.

[ weiterlesen ]

Im Banken und Kreditbereich fallen sehr oft die Begriffe Agio und Disagio. Beides hat eng miteinander zu tun. Disagio ist das Gegenteil von Agio. Der Aufschlag bei Wertpapieren wird als Agio bezeichnet. Kauft ein kunde einen Fonds, dann wird auch hier der Ausgabeaufschlag als Agio benannt. Bei Inanspruchnahme eines Darlehens wird beim Agio daher ein weitaus höherer Wert als Nennwert ausgezahlt, gleichzeitig wird aber auch ein höherer Zinssatz vereinbart. Wenig Anwendung findet dies jedoch in der Praxis, denn die steuerlichen Vorteile lohnen sich dafür nicht.

[ weiterlesen ]

Allgemein versteht man unter einer Dividende den Gewinn einer Aktie. Dieser Gewinn ist ein Teil, der an die Aktionäre eine Aktiengesellschaft ausgezahlt wird. In der Regel findet dies am Ende eines Jahres oder auch in manchen Fällen pro Quartal statt. Dabei wird der Gesamtgewinn einer Aktie geteilt. Einen Teil erhalten die Aktionäre. Der andere Teil fließt in das Unternehmen in Form von Rücklagen zurück. Hierbei sollen diese Rücklagen weitere Investitionen ermöglichen. Wenn ein Unternehmen einen Jahresüberschuss hat, so erhalten Aktionäre ihre festgelegten Dividenden. Die Höhe der Auszahlungen wird vom Unternehmen bei einer Hauptversammlung beschlossen. Die Entscheidung wird dabei durch einfache Mehrheit herbeigeführt. Aktionäre müssen für eine Auszahlung bei ruhenden Beständen entsprechende Aktien verbuchen. Die Höhe einer Dividende kann in Form von Prozentzahlen oder auch in festgelegten Beträgen erfolgen. Dividenden müssen von Privatpersonen durch die Abgeltungssteuer versteuert werden. Kapitalgesellschaften erhalten ihre Steuerfreiheit.

[ weiterlesen ]

Die Deutsche Bundesbank ist die nationale Zentralbank der BRD und hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie gehört zum europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). Die Deutsche Bundesbank hat vom Grundsatz her zwei Rechtsformen. Neben einer unmittelbaren juristischen Person des Bundes ist sie auch eine mittelbare öffentliche Verwaltung. Die einzelnen Filialen der Bundesbank sind die Landeszentralbanken. Gegründet wurde die Deutsche Bundesbank am 1. August 1957 durch einen Zusammenschluss der einzelnen Zentralbanken mit der Bank deutscher Länder.

[ weiterlesen ]

Im Finanzwesen ist mit Depot ein Wertpapierdepot gemeint, in welchem Wertpapiere verwahrt werden können. Im Prinzip handelt es sich bei einem Depot um ein extra angelegtes Konto. Über dieses Konto können Wertpapiere gekauft, verkauft und verwaltet werden. Angeboten werden Depots von Kreditinstituten und die Bestimmungen hierzu sind zu einem im Kreditwesengesetz (KWG) sowie im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) geregelt.

[ weiterlesen ]

Die Deflation ist das Gegenteil der Inflation. Während bei der Inflation die verfügbare Geldmenge steigt, die Menge der verfügbaren Güter jedoch zurückgeht, tritt bei einer Deflation der gegenteilige Effekt auf.

[ weiterlesen ]

Bei einem Dachfonds investiert der Anleger nicht in einen, sondern in viele verschiedene Fonds. Diese werden auch als Subfonds oder Zielfonds bezeichnet. Dabei ist die Anlage sowohl in deutsche wie auch in ausländische Fonds möglich. Es gibt verschiedene Arten von Dachfonds. So können unter einem Dachfonds beispielsweise ein europäischer Aktienfonds, ein EUR-Rentenfonds sowie ein internationaler Rentenfonds zusammengefasst sein. Der Anleger kann dabei jeden Subfonds den gleichen oder auch unterschiedliche Beträge investieren. Dazu gibt es auch spezielle Dachfonds wie beispielsweise den Aktiendachfonds. Dieser investiert nicht in Aktien, sondern in verschiedene Aktienfonds. Abhängig vom jeweiligen Risikopotenzial des Anlegers kann er zwischen Aktienfonds mit unterschiedlich hohen Anteilen wählen. Da es alleine in Deutschland inzwischen mehr als 1500 Publikumsfonds auf dem Investmentmarkt gibt und diese zudem noch in Themen-, Branchen und Regionalfonds unterteilt sind, ist es für Privatanleger oftmals schwierig den richtigen Fonds zu finden.

[ weiterlesen ]

Das Wort Devisen ist vor allem aus dem Bankwesen und der Volkswirtschaft bekannt. Der Begriff umschreibt die ausländischen Zahlungsmittel also eine fremde Währung. Devisen sind auch Forderungen, welche im Ausland gezahlt werden. Die Zahlungsmittel sind nur im Ausland als dieses anerkannt. Es handelt sich bei Devisen aber um ein nicht bares Zahlungsmittel. Sie umfassen also Schecks, Wechsel, Reiseschecks oder Kreditbriefe. Das Geld kann damit sofort ausgezahlt werden. Devisen gelten aber in manchen Instituten nur als Sichteinlagen. Sorten werden allerdings komplett von den Devisen abgegrenzt, da diese als bares Zahlungsmittel gelten. Auch Anleihen und Aktien in fremder Währung zählen nicht dazu.

[ weiterlesen ]

Der Dauerauftrag ist eine Form des bargeldlosen Zahlungsverkehrs bei Banken und Sparkassen. Dieser Auftrag gleicht einer Überweisung, wird jedoch zu einem vorab fest bestimmten Zeitpunkt automatisch durchgeführt. Zugrunde liegen dem Dauerauftrag die Merkregeln einer Überweisung.

Gründe für eine automatische Dauerüberweisung

[ weiterlesen ]

Anzeige
Anzeige