CFD Handel im Überblick

Der Handel mit Aktien blickt auf eine lange Tradition zurück. Aufzeichnungen belegen, dass bereits im Jahr 1288 mit sogenannten „Aktienscheinen“ versucht wurde, Gewinne zu erzielen. Damals wurde rund ein Achtel der Kupfermiene im schwedischen Falun in Aktien gehandelt. Diese Miene gilt unter Experten als erste Aktiengesellschaft er Welt. Es dauerte mehrere Jahrhunderte, bis Wertpapiere auch in Deutschland auf den Markt kamen. Die ersten Aktien in Deutschland wurden für die Dillinger Hütte (ein Grobblechwerk) im Jahr 1809 ausgegeben. Während im 20. Jahrhundert der Aktienhandel florierte, hat man den Eindruck, dass Wertpapiere an Interesse verloren haben. Gründe dafür liegen möglicherweise in der instabilen Situation der Wirtschaft.

Seitdem das Internet in der privaten und geschäftlichen Nutzung immer mehr an Bedeutung gewinnt, sind Banken und Aktiengesellschaften vermehrt im Internet präsent. Um mit Aktien zu handeln, muss kann keine Bankfiliale persönlich aufsuchen. Ein weiterer Trend liegt darin, den Aktienhandel auch für Personen mit wenig Kapital attraktiv zu machen. CFD Handel steht für Contract for Differences. Der Unterschied zum traditionellen Handel mit Wertpapieren liegt darin, dass man auch fiktives Kapital einsetzen kann.

Wie funktioniert CFD Handel konkret?

Die Grundidee hinter CFD Handel ist, dass man nur einen geringen Prozentsatz des eingesetzten Kapitals tatsächlich hinterlegen muss. In der Fachsprache wird dieses Prinzip als Hebel bezeichnet. Bei CFD setzt man auf steigende oder fallende Kurse, dabei kann es sich zum Beispiel um Indizes, Währungen, Rohstoffe, Staatsanleihen oder Aktien handeln. Einer der Finanzdienstleister, die sich mit CFD Handel beschäftigen ist CMC Markets. Die Vorteile des Handels mit CFDs liegt darin, dass man schon mit wenig Geld einsteigen kann. Möchte man zum Beispiel nur 200 Euro einsetzen und wählt einen Hebel von 50, dann hat man 10.000 Euro zur Verfügung. Durch dieses System kann man bei wenig Einsatz viel Geld gewinnen. Allerdings ist das Risiko eines Verlustes ebenfalls relativ hoch. Aktienkurse unterliegen einem ständigen Wandel. Verspekuliert man sich, kann man möglicherweise seine gesamten Ersparnisse innerhalb weniger Sekunden verlieren.

Um das Risiko eines Verlusts zu minimieren, sucht man am besten einen erfahrenen online Broker. Gute Aktienplattformen punkten mit einer übersichtlichen Website. In den CFD Handel sollte nur einsteigen, wer das Prinzip zu hundert Prozent verstanden hat und sich des Risikos bewusst ist. Wer bereits Erfahrungen mit traditionellem Wertpapierhandel hat und die Branche gut kennt, profitiert beim CFD Handel. Bevor man sich bei einem online Broker registriert, sollte man die Konditionen vergleichen. Für die Dienste fallen zusätzliche Kosten für die Kontoführung und Bearbeitung an. Ob man beim CFD Handel Gewinne erzielt oder Verluste in Kauf nehmen muss, hängt von der Kursdifferenz ab. Platziert man einen Trade zu einem bestimmten Kurs und schließt ihn später, erzielt man einen Gewinn, wenn die Aktie in dem Zeitraum gestiegen ist.

Ein Kommentar zu “CFD Handel im Überblick

  1. Hallo, das ist ein sehr interessanter Bericht und eine sehr informative Seite. Ich hätte nicht gedacht, dass der Handel mit Aktien schon so eine lange Geschichte hat.
    Ich denke der CFD Handel ist perfekt für Einsteiger geeignet, wenn man das Prinzip natürlich auch zu 100% verstanden hat. Man sollte sich auch einen guten Broker raussuchen und auf jeden Fall viel vergleichen. Auch hier gibt es viele schwarze Schaafe unter den Brokern.
    Viele Grüße
    Julia

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