Einkommenspolitik als Teil der Konjunkturpolitik versucht, auf die Einkommensentwicklung Einfluss zu nehmen mit dem Ziel, entweder die Nachfrage zu erhöhen (antizyklische Wirtschaftspolitik nach Keynes) oder die Inflation durch Senkung der Nachfrage zu bekämpfen. Der Staat hat im Grunde zwei Möglichkeiten, das Einkommensniveau und die Einkommensentwicklung zu beeinflussen: durch diskursive Maßnahmen, indem er auf die Wirtschaftsakteure einwirkt, um die Lohnentwicklung in die eine oder andere Richtung zu lenken; oder durch administrative Maßnahmen wie Lohn- oder Preisstopps, um so auf den Wirtschaftsprozess einzuwirken.

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Inflation setzt eine enorme Steigerung des allgemeinen Preisniveaus voraus, bei gleichzeitigem Verlust der Kaufkraft. Dadurch kommt es zu Entwertung des Geldes, da aufgrund des starken Preisanstieges weniger Waren oder Dienstleistungen mit diesem Geldbetrag gekauft oder realisiert werden können.

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Unterschiedliche Kapitalgesellschaften und Banken beauftragen Fondsmanager mit der Verwaltung über das Vermögen ihrer Fonds. Das Management setzt sich zusammen aus einem Team von Experten, welches alle Entscheidungen trifft, welche im Zusammenhang mit einem Fonds stehen. Der Fondsmanager betreut mehrere Mitarbeiter, welche ihm auch gleichzeitig zuarbeiten.

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Ein Devisentermingeschäft bezeichnet generell die verbindliche Übereinkunft, eine Währung (Devisen = Währungen) gegen eine andere zu einem bestimmten Zeitpunkt (Termin) oder bei Auftreten eines bestimmten Wechselkurses zu tauschen. Beide Fälle können zudem nach dem „Wenn, dann…“-Prinzip getauscht werden: Wenn zwei Währungen zu einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Wechselkurs haben, findet der Umtausch statt. Allgemein müssen zwischen dem Devisentermingeschäft und dem eigentlichen Abschluss des Geschäfts wenigstens zwei Werktage liegen. Ziel der Devisentermingeschäfte ist es, sich gegen Schwankungen der Wechselkurse im Außenhandel abzusichern.

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Im Banken und Kreditbereich fallen sehr oft die Begriffe Agio und Disagio. Beides hat eng miteinander zu tun. Disagio ist das Gegenteil von Agio. Der Aufschlag bei Wertpapieren wird als Agio bezeichnet. Kauft ein kunde einen Fonds, dann wird auch hier der Ausgabeaufschlag als Agio benannt. Bei Inanspruchnahme eines Darlehens wird beim Agio daher ein weitaus höherer Wert als Nennwert ausgezahlt, gleichzeitig wird aber auch ein höherer Zinssatz vereinbart. Wenig Anwendung findet dies jedoch in der Praxis, denn die steuerlichen Vorteile lohnen sich dafür nicht.

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Allgemein versteht man unter einer Dividende den Gewinn einer Aktie. Dieser Gewinn ist ein Teil, der an die Aktionäre eine Aktiengesellschaft ausgezahlt wird. In der Regel findet dies am Ende eines Jahres oder auch in manchen Fällen pro Quartal statt. Dabei wird der Gesamtgewinn einer Aktie geteilt. Einen Teil erhalten die Aktionäre. Der andere Teil fließt in das Unternehmen in Form von Rücklagen zurück. Hierbei sollen diese Rücklagen weitere Investitionen ermöglichen. Wenn ein Unternehmen einen Jahresüberschuss hat, so erhalten Aktionäre ihre festgelegten Dividenden. Die Höhe der Auszahlungen wird vom Unternehmen bei einer Hauptversammlung beschlossen. Die Entscheidung wird dabei durch einfache Mehrheit herbeigeführt. Aktionäre müssen für eine Auszahlung bei ruhenden Beständen entsprechende Aktien verbuchen. Die Höhe einer Dividende kann in Form von Prozentzahlen oder auch in festgelegten Beträgen erfolgen. Dividenden müssen von Privatpersonen durch die Abgeltungssteuer versteuert werden. Kapitalgesellschaften erhalten ihre Steuerfreiheit.

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Gerade im Banken und Versicherungsbereich werden verschiedene Möglichkeiten zum Sparen angeboten. Für den Vermögensaufbau und auch die Altersvorsorge eignet sich das Fondssparen. Hierfür eröffnet der Kunde bei der Bank ein Depotkonto. In den meisten Fällen liegt die monatliche Mindestsparrate bei 50 €. Es gibt auch Anbieter, welche bereits schon ab 25 € monatlich einen Fondssparplan anbieten. Somit haben auch Anleger mit kleinen Beträgen die Chance, in Fonds zu investieren. Jeder Kunde sollte sich vorher genau überlegen, welche Summe monatlich gespart werden kann. Für Fondssparpläne werden nur bestimmte Fonds angeboten, der Kunde kann also nicht selber bestimmen, welchen Fonds er besparen möchte. Weiterhin kommt es auch mit auf die Risikobereitschaft des Anlegers an. Mit jeder Einzahlungen erwirbt der Kunde Anteile an den gewählten Fonds. Zu den geläufigsten Fonds gehören die Renten, Aktien und gemischten Fonds.

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Die Raiffeisenbank Wasseramt Mitte ist eine Genossenschaftsbank. Der Name Raiffeisen geht auf den Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen zurück, der Einkaufsgenossenschaften für Landwirte gründete, um armen Landwirten Einkaufsmöglichkeiten für Dünger und Saatgut zu bieten. Aus dem im 19. Jahrhundert gegründeten Heddesdorfer Darlehnskassenverein gingen die späteren Raiffeisenbanken hervor. Hermann Schulze-Delitz gründete im gleichen Zeitraum auf Genossenschaftsbasis den Spar- und Konsumverein. Daraus gingen die Volksbanken hervor, die sich mit den Raiffeisenbanken in der Mitte des letzten Jahrhunderts zusammenschlossen.

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CDAX ist eine Abkürzung für „Composite Deutscher Aktienindex“. Frei übersetzt kann man den Begriff als „summierter Deutscher Aktienindex“ übersetzen. Der CDAX dient zeitgleich als Performance- sowie als Preisindex und soll dabei den eigentlichen DAX unterstützen. In diesem sind nur die 30 wichtigsten Titel des deutschen Wertpapiermarktes versammelt. Im CDAX trifft man hingegen auf alle an der Frankfurter Börse im General Standard und im Prime Standard gehandelten Wertpapiere.

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Die Deutsche Bundesbank ist die nationale Zentralbank der BRD und hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie gehört zum europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). Die Deutsche Bundesbank hat vom Grundsatz her zwei Rechtsformen. Neben einer unmittelbaren juristischen Person des Bundes ist sie auch eine mittelbare öffentliche Verwaltung. Die einzelnen Filialen der Bundesbank sind die Landeszentralbanken. Gegründet wurde die Deutsche Bundesbank am 1. August 1957 durch einen Zusammenschluss der einzelnen Zentralbanken mit der Bank deutscher Länder.

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